Transportverpackungen - VerpackG

Die VerpackG Novelle vom 03. Juli 2021 verschärft den Umgang mit Transportverpackungen und schreibt neue Pflichten vor.

In § 15 VerpackG sind die Pflichten der Hersteller und Vertreiber zur Rücknahme und Verwertung geregelt. Unter anderem werden darin die Letztinverkehrbringer von Transportverpackungen (Hersteller/Händler) zur Verantwortlichkeit für die von Ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen gezogen. Transportverpackungen zählen zu den nicht lizenzierungspflichtigen Verpackungen.

Mit unserem virtuellen Depot für Transportverpackungen bieten wir einen digitalen Service zur Rückvergütung von Entsorgungskosten im Bereich von Transportverpackungen.

Offizieller Gesetzestext: VerpackG

  • Logo - BKV-Nord - Bäcker- Konditorenvereinigung Nord e.V. Die BKV-Nord e.V. ist der Dachverband für die Landesinnungsverbände des Bäckerhandwerks im Norden Deutschlands:  die Bäcker-Innung Hamburg den Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein den Landesinnungsverband des Bäcker- und Konditorenhandwerks Mecklenburg-Vorpommern den Bäckerinnungs-Verband Niedersachsen/Bremen. Die BKV-Nord e.V. bietet kompetente Beratung und Unterstützung für die den Verbänden angeschlossenen Mitgliedsbetrieben.
  • Logo - Entsorgungsverband des Norddeutschen Handwerks e.V. Das norddeutsche Handwerk entsorgt seine Gewerbeabfälle kostengünstig und rechtssicher mit dem ENH e. V.
  • Logo - FHE Entsorgungsverband Gesellschaft zur Durchführung von Verbandslösungen und Dienstleistungen mbH
  • Logo - Handwerkskammerhamburg
  • Logo - Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V.
  • Logo - NFE Norddeutscher Fachverband Elektro- und Informationstechnik e.V.
  • Logo - Fachverband Sanitär Heizung Klempner Hamburg e.v.
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  • Logo - BKV-Nord - Bäcker- Konditorenvereinigung Nord e.V. Die BKV-Nord e.V. ist der Dachverband für die Landesinnungsverbände des Bäckerhandwerks im Norden Deutschlands:  die Bäcker-Innung Hamburg den Landesinnungsverband des Bäckerhandwerks Schleswig-Holstein den Landesinnungsverband des Bäcker- und Konditorenhandwerks Mecklenburg-Vorpommern den Bäckerinnungs-Verband Niedersachsen/Bremen. Die BKV-Nord e.V. bietet kompetente Beratung und Unterstützung für die den Verbänden angeschlossenen Mitgliedsbetrieben.

VerpackG - Änderungen im Bereich Transportverpackungen

Das Verpackungsgesetz vom 1. Januar 2019 regelt in § 15 Abs. 1 VerpackG die Verpflichtungen zur Rücknahme von Transportverpackungen. 

Die Novelle im VerpackG vom  03. Juli 2021 verschärft die Rücknahmepflicht von Transportverpackungen und schreibt eine Meldepflicht für Inverkehrbringer von Transportverpackungen ohne Menge vor, sowie die Dokumentation über die zurückgenommenen Mengen inkl. Verwertung und die Information der Kunden wie die Verpackungen zurückgegeben werden können.

Wir informieren Sie zur Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Grundsätze des VerpackG - Was sind Transportverpackungen?

Das Verpackungsgesetz regelt Anforderungen an Verpackungen im Rahmen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Folglich ist das Ziel, die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu verringern oder zu vermeiden. Das VerpackG unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Verpackungen, woraus sich auch unterschiedliche Vorgaben und Pflichten ergeben. Die relevanteste Unterscheidung ist zwischen Verkaufs- und Transportverpackungen. Während Verkaufsverpackungen als eine Einheit mit dem Produkt direkt an den Endverbraucher gerichtet sind, dienen Transportverpackungen lediglich dem Vereinfachen des Transports zwischen Unternehmen. Transportverpackungen sind nicht gezielt für die Weitergabe an den Endverbaucher bestimmt, wobei dieser Fall, dass dies trotzdem geschieht, nicht auszuschließen und im Rahmen des VerpackG nicht zu vernachlässigen ist. In der Praxis treten Transportverpackungen in der Regel als Holzpaletten, Kartons, Folien etc. auf. 

Transportverpackungen, Produktverantwortung und Rücknahmepflicht

Nach § 15 Verpackungsgesetz ist der Vertreiber (Inverkehrbringer) von Transportverpackungen verpflichtet, gebrauchte und leere Verpackungen am Ort der Übergabe auch wieder zurückzunehmen und hochwertig zu verwerten (Produktverantwortung). Da dieses Verfahren unter Umständen sehr unpraktikabel sein kann, sind anderweite Absprachen zwischen Inverkehrbringer und Empfänger der Transportverpackungen gestattet, sofern es sich bei keinem um Private handelt. Eine andere gängige Methode ist die Lizensierung der Verpackungen. Dabei werden je nach Menge und Art der Transportverpackungen Beträge an spezielle Unternehmen, sog. Systeme, gezahlt, wodurch die Verantwortung für die Verpackungsabfälle auf dieses übertragen werden. Der Vertreiber steht nun nicht mehr in der Pflicht, die Abholung der Verpackungen zu organisieren und dafür aufzukommen. Dies muss das System folglich übernehmen, was in der Praxis häufig jedoch nicht angewandt wird.


Virtuelles Depot Transportverpackungen

Die neuen gesetzlichen Regelungen im Verpackungsgesetz (VerpackG) bieten neue Möglichkeiten und Einsparpotentiale im Umgang mit Transportverpackungen.

Die Erfahrung zeigt, dass viele betroffene Unternehmen für die Entsorgung von Transportverpackungen, welche sich aus den Produktlieferungen Ihrer Lieferanten ergeben, hohe Entsorgungskosten zahlen.

Dabei liegt die rechtliche Verantwortung für diese Verpackungen eigentlich bei den Lieferanten, welche dementsprechend auch die Pflicht der Abholung / Entsorgung innehaben (§ 15 VerpackG). Um dieses Problem zu lösen, haben wir eine einfache Dienstleistung entwickelt, wodurch die Lieferanten ohne Aufwand ihrer Pflicht nachkommen können und die betroffenen Unternehmen nicht auf den Entsorgungskosten sitzen bleiben. Unter dem Projektnamen „virtuelles Depot für Transportverpackungen“ bieten wir so eine kostenlose Dienstleistung zur Rückvergütung der Entsorgungskosten an.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Einhaltung und effizienten Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften. 


Virtuelles Depot für Transportverpackungen

Im virtuellen Depot für Transportverpackungen begleiten wir Unternehmen bei der effizienten und kostensparenden Umsetzung der neuen Regelungen im Verpackungsgesetz.
Melden Sie sich gleich über das Formular an, um am Projekt teilzunehmen!

Thema: Ansatz zur effizienten und kostensparenden Umsetzung der neuen Regelungen im VerpackG in der Praxis.

  • Handhabung der Rückgabemöglichkeiten für Verpackungen und insbesondere Transportverpackungen
     
  • Umsetzung der neuen Informationspflichten für Letztvertreiber
     
  • Meldepflichten als Inverkehrbringer
     
  • Vollständige Dokumentation der zurückgenommenen Mengen inklusive deren Verwertung
     
  • Lösungsansatz "Virtuelles Depot" über ein digitales Tool zur sicheren und effizienten Umsetzung der neuen Vorgaben

Arbeiter bewegt Transport- und sonstige Verpackungen durch ein Warenhaus

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Schulungen

Bleiben Sie auf dem Laufenden im Thema VerpackG

Für weitere Informationen zum Thema VerpackG wird eine Online-Informationsveranstaltung angeboten. Darüber hinaus können Sie auch individuelle Schulungstermine bei uns vereinbaren.

Inhalte sind u. a.:

Gesetzlicher Hintergrund und Problematik
Umsetzung der Rücknahmepflicht in der Praxis - die Möglichkeiten
Lösungsansatz Pilotprojekt "Virtuelles Depot"

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